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Monte Spalavera

Strecke: 65 km und 1580 Hm

GPX-Tracks zum Download: Unser Track.

Wikipedia: Der Berg ist Teil der Linea Cadorna, einer Verteidigungslinie, die zwischen 1899 und 1918 erbaut und bis 1945 genutzt wurde. Sie sollte die Po-Ebene gegen Angriffe über Schweizer Territorium absichern. Am Berg wurden Schützengräben und andere Befestigungsanlagen angelegt, die heute noch erhalten sind. Der Monte Spalavera war über Jahrhunderte Schauplatz eines erbitterten Kampfes zwischen den Gemeinden Trarego (heute Trarego Viggiona), Aurano, Oggebbio und Cannero (heute Cannero Riviera) um Wald und Weideland. Heute teilen sich die vier Gemeinden die Alpe Colle und treffen dort an einem Punkt zusammen.

Ausgeruht und nach einem guten Frühstück, die Kellnerin schaute uns etwas böse an weil wir keine Masken trugen - dafür bekam jeder zwei Plastikhandschuhe - starteten wir in Richtung Cambiasca. Gemütlich durch den Wald über Aurano bis Piancavallo. Dort darf sich ein Highlight nicht entgehen lassen, ein alter Weg führt zum Cima di Morissolo mit herrlichen Blicken auf den See.

Am Rücken des Hügels über einen flowigen Waldweg nach Il Colle und weiter über die Militärstrasse zum Passo Folungo. Die Temperatur war noch angenehm, besonders im ersten Teil ging es durch ein schattiges Wäldchen. Weiter über einen Forstweg, dabei umrundeten wir den Monte Bavarione, bis zum Einstieg des Fußweges zum Gipfel des Monte Spalavera. Die ersten paar Meter noch fahrbar, dann circa 230 Hm Schiebemodus zum Gipfel. Ein herrlicher Rundumblick entschädigte uns für die Mühe.

Nach kurzer Rast kam nun ein Highlight - der Downhill in das Tal. Durchwegs S1 und S2 mit ganz kurzen Schiebestellen ging es flowig bis Il Collo, von dort über die Forststrasse nach Piancavallo zurück zum Mittagessen. 

Ein schöner Gastgarten mit Selbstbedienung, die Speisekarte vor dem Lokal versprach Köstlichkeiten und wir erlebten die erste Überraschung. Nach der ersten Runde Bier fragten wir um Essen und wurden freundlich auf das Lokal einen Stock tiefer verwiesen. Der obere Teil ist ein eigenständiges Lokal mit Getränken und unten gibt es bei einem anderen Wirt essen. Die Toilette ist gemeinsam :-). Also einen Stock tiefer, wir wurden perfekt bewirtet - aber auf unsere Bestellung 4 Cafe, 4 Grappa erhielten wir die Antwort - Grappa ja, Cafe gibt es im anderen Lokal. Da uns die Wirtin aber die ganze Grappa Flasche herstellte verzichteten wir ausnahmsweise auf den Cafe.

Wir mussten ja wieder zurück nach Il Colo also nochmals den Cima di Morissolo und dann durch den Wald bis zum Dörfchen Ogglogno. Dort suchten wir in den armbreiten Gassen den Weg in das Tal der über ein Asphaltsträßchen führt. Am Seeufer fielen wir in die erste Bar und genossen ein Bierchen. 

Am Abend besuchten wir  wie schon gestern unsere Pizzeria, wurden von Lisa wieder hervorragend bedient, 4 Grappa und 4 Cafe brauchten wir schon fast nicht mehr bestellen.

Die Räder scharren schon in den Startlöchern

Aurano 

So kämen wir schnell zum See :-)

Schon tolle Blicke

Cima di Morissolo

Lago 

Passo Folungo

So schlimm Krieg auch ist, dafür haben wir tolle Mountainbikestrecken

Monte Spalavera - nach 230 Hm schieben

Downhill

einfach lässig

Mittagspause oberes Gasthaus

Selbstbedienung

Unteres Gasthaus - Essen aber kein Cafe dafür Grappa

da muss man einfach stehen bleiben

und nun S1-S2 durch den Wald

verlassene Hütten

Ein Männlein steht im Walde

eine kleine Hilfe - die Steine sind verdammt glitschig

oh je - Werner ist es wieder etwas zu wild angegangen - aber Weiterfahrt ok

Enge Gassen 

Wo ist der Ausgang?

Wieder Lago

Hafenbar

verdient!!!

Powernapping - kein Wunder das er immer Erster ist