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„Abries - Sampeyre, Variante 1 - 88 km, 2.340 Höhenmeter Variante 2 - 50 km, 2.000 Höhenmeter

Wir trennen uns. Ich nehme ich die leichtere Variante über den dritt höchsten Alpenpass Mitteleuropas, den Col d. Agnel (2.740 m) über Asphalt, die anderen fahren über den Passo di Vallanta (2.800 m). Mit dem Begleitfahrzeug fahre ich über Aiguilles und Ville Vieille bis En Queyras. Das Rad vom Dach und zuerst gemütlich mit lockeren 5% Steigung, das letzte Stück dann mit circa 10% Steigung auf den Pass. Foto und Abfahrt ins Tal bis zum Stausee bei Pontechianale. Am Seeufer finde ich ein gemütliches Gasthaus und repariere meinen Freilauf. Der hat sich etwas gelockert, danke Begleitfahrzeug habe ich alle Spezialschlüssel mit und ziehe ihn fest. Die Brüder habe die harte Variante genommen, bis circa 2.100 Meter Seehöhe auf einer Schotterstraße noch fahrbar, dann aber verblockt - Schieben und zum Schluss vernünftigerweise auf den Schultern tragend auf den Pass.
Nun circa 100 Höhenmeter hinab und nochmals hinaufschieben, um dann den Trail der fast komplett fahrbar ist, zu genießen. Der Steig mündet in die Passstraße vom Col de Agnel und führt weiter über Pontechianale, Sampeyre auf das Rifugio Maira Garniere. 

Beim Gasthaus bleibt Annemarie zurück und wartet auf die Brüder, ich rolle voraus und beginne bei Sampeyre den Aufstieg zur Hütte. Es ist schon Nachmittag und ganz nett warm, aber mit den heutigen zusätzlichen 700 Höhenmetern haben wir morgen einen gemütlicheren Tag. Endlich angekommen traue ich meinen Augen nicht! Bei der Hütte ist eine Baustelle, ich umrunde das Gebäude, der alte Teil ist eingerüstet, die Fenster verstaubt. Da sollen wir heute essen und schlafen? Fritz hat Glück, das er weit hinter mir ist. Er glaubte die Hütte zu reservieren,hat aber in Wirklichkeit das Hotel im Ta gebucht. Das Rifiguio gehört dazu, das Bestätigungsmail hat er nicht so genau gelesen- danke für die extra 700 Höhenmeter! Also alles wieder retour, das dürfen wir morgen wieder hinauffahren. 

Abschied aus Abries

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noch schön zu rollen

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etwas schieben

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mehr schieben

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waten

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tragen

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profilschonend unterwegs

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ja - da hinauf....

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Über Schneefelder

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nice View

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Werner ist natürlich voraus und kocht schon wieder Müsliriegel

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Die Räder rasten - die Burschen auch

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fast nicht vorstellbar, das es da so gut hinuntergeht!

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schöner Weg!

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nicht bewirtschaftet :-(

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Meine Variante:
Wasser fassen

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Die Murmeln mußt du von der Straße mit der Klingel verscheuchen

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seltsame Figuren am Straßenrand

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wunderschön ausgebaute Paßstraße - die Autofahrer sind sehr rücksichtsvoll!

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Mein bisher höchster Straßenpass!

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Am Stausee gab es ein kleines Mittagessen. Ich fahre dann weiter zum Abend Quartier.

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Mit diesem Segen kann nichts mehr schief gehen, da gibt es ein kleines Museum zu besichtigen.

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Bereits bei den letzen 700 Höhenmeter zur Hütte...

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So - Fritz hat Glück, das er weit hinter mir ist. Die Hütte bei der er glaubte zu reservieren, ist eine Baustelle. Nachdem mir Fritz die Buchungsbestätigung mailte, erkenne ich das Problem. Die Hütte gehört zum Hotel im Tal, gebucht hat er im Hotel - danke für die extra 700 Höhenmeter! Also alles wieder retour, das darf ich morgen dann wieder hinauffahren.

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Aber das Abendessen im Hotel entschädigt uns, Fritz serviert uns ein kaltes Bier und wir sind wieder gut :-)