6.Tag - ca 1.800 Hm, 51 km – “Fire”
Lago di Carlo – Monte Grappa – Cima della Mandria – Crespano del Grappa – Bassano del Grappa


Das „Dirndl“ verspätet sich zwar mit dem Frühstück, aber die Größe passt. Nicht „nur“ typisch itlalienisch – Nein mit Schinken, Käse und reichlich Brot - Yammi.

In der Nacht hat es wieder geregnet - glücklicherweise ist es jetzt aber schon wieder OK.

Über eine Hängebrücke überqueren wir den See.

Impressionen..

…von der

…Brücke

800 Höhenmeter bis zur Hochebene warten auf uns – na dann los

Es ist extrem schwül und der Weg ist sehr steil – Schwitz, Schwitz – fällt aber nicht auf, da der Weg von dem nächtlichen Regen noch sehr nass ist.

Wir münden auf der Asphaltstrasse und die hat auch noch interessante Steigungszahlen zu bieten.

Auf der Hochebene ist es richtig frisch und die Fahrt Richtung Monte Grappa will nicht so richtig spassig werden.

Erst das Albergo Forcelletto ist offen – sieht allerdings nicht motiviert aus - das wäre gestern noch ein weiter Weg gewesen.

Am Monte Grappa ist ein Freilichtmuseum eingerichtet – Alle paar Kilometer stehen interessante Hinweisschilder.

Das Wetter sieht ja schon wieder spannend aus!

Was ist den das? Nein, nicht der Rennradfahrer! ;-)

Rifugio am Monte

Der ganze Berggipfel ist zur Stellung umgebaut geworden. Später wurde hier ein Monument errichtet und ein Soldatenmausoleum über die Bunkeranlage gebaut.

Das Ganze kann man auch besichtigen.

Der Ausblick ist leider etwas verstellt

Das Monument besichtigen wir ausführlich.

Man beachte den Weg in der Wand ;-) – da kommen wir auch noch hin

Kanonen

Kanonen

Mausoleum mit Kanone

Jede Nische für die Gebeine eines Soldaten!

Treppe zum Rifugio…
Wiki: http://de.wikipedia.org/wiki/Monte_Grappa
Der Monte Grappa ist mit 1742 (nach anderen Angaben 1775) Metern Höhe einer der höchsten Berge der Vizentiner Alpen. Er liegt als vorgeschobenes Gebirgsmassiv zwischen den Flüssen Brenta und Piave. Südlich an seinem Fuß liegt die Stadt Bassano del Grappa. Von dort führt eine gut ausgebaute Autostraße 30 km bis auf den Gipfel.
Auf dem Gipfel errichteten die Faschisten in den 1930er Jahren unübersehbar ein monumentales Denkmal und Ossarium für die dort im Ersten Weltkrieg Gefallenen. In den drei Piaveschlachten kamen auf dem Monte Grappa und den umliegenden Bergen tausende Soldaten ums Leben. Auf dem Monte Grappa ruhen 12.615 italienische und 10.295 österreichische Soldaten.

…einmal ganz andere Sachen eingelegt!
Das Rifugio darf ich lobend erwähnen – Essen ausgezeichnet.

Ich treibe die Jungs an. Das Wolken sehen verdächtig dunkel aus und ich möchte schnell weiter.

Wir brechen auf und kaum sind wir ein paar Höhenmeter von der Hütte weg, beginnt es laut zu Donnern. Schneller fahren nützt jetzt auch nichts mehr. Es beginnt zu tröpfeln und ich suche verzweifelt einen Unterschlupf. Peter und ich suchen Zuflucht unter einen keinen Baum – Glücklicherweise findet Martin eine Caverne.

Es fängt jetzt richtig zum Schütten an und bald folgt auch Hagel – unterm Bäumchen wären wir jetzt wohl zweiter Sieger.

Im Gasthaus am Monte ist es sicher auch nicht besser!

Jetzt wird es lustig. Aus Langeweile fangen wir an ein Feuer zu machen. Mit dem nassen Holz gelingt uns das nicht wirklich. Dann zaubert Fritz seinen Kettenspray heraus und mit diesem Flammenwerfer wird auch aus nassen Holz trockenes ;-)
Notiz an mich selbst: „Feuer in Cavernen führen zu Rauch welcher auch in der Caverne bleibt!“
Wärme nützt nichts, wenn man dafür eine Rauchgasvergiftung hat!
Lustig ist es aber schon.

Endlich hört das Unwetter auf und wir können weiterfahren. Ich fahre/schiebe auf den faszinierend in den Fels gehauenen Steig hinauf und wundere mich noch warum Martin noch immer unten bei der Caverne steht.

Nächster Defekt! Beim Schieben hat er sich einen hangeschmiedeten Nagel aus dem Weltkrieg eingeschoben. Das gibt es ja gar nicht!

Grund 1 warum ich wieder zum Monte will.

Der Steig ist faszinierend.

Grund 2 warum ich wieder zum Monte will.

Laut Information war das ein zurückgelegter Versorgungsplatz im Krieg und ein Wasserspeicher.

Futter?

Brunnen beim Wasserspeicher.

Blick zurück auf den Steig in der Wand

Der Steig führt jetzt flach hinüber zur Cima della Mandria

Von dort zweigen wir ab auf den Trail hinunter nach Crespano del Grappa

Absolut lässiger und einfacher Trail (S0/S1)

Schier endlos fahren wir zuerst oberhalb der Baumgrenze und in vielen Kehren hinunter

Flow pur

Kleine Prüfung

Im Wald geht es dann in der gleichen Tonart weiter

Manchmal ist der Steig zwar schlechter und „ausgewaschen“ – aber nie ein Problem.

Crespano del Grappa

Wir münden im Tal und da es hinter uns schon wieder dunkler wird folgen wir rasch der Strasse nach Crespano – Endlich wird es wärmer!
In Crespano gönnen wir uns am Hauptplatz ein Bierchen und lassen die coole Abfahrt Revuee passieren.

Danach fahren wir nach Bassano del Grappa und begeben uns auf Herbergssuche. Das Handy hilft bei der Hotelsuche und wir checken ein.

Danach geht es auf Sightseeing Tour durch Bassano.

Wow!

Bassano ist echt ein nettes Städtchen und lädt zum flanieren ein.

Typisch italienisch

Etwas abseits finden wir ein nettes Lokal

Noch etwas skeptisch!

Fantastisch – Ein Glücksgriff – Ausgezeichnet gespeist und getrunken.
Beim Zahlen will der Wirt nicht so recht an unsere Umsatzmengen glauben und verhandelt den Preis selbst herunter.
Glücklich torkeln wir in Hotel – Bassano ist echt eine Reise wert!!