7.Tag - ca 1.700 Hm, 90 km – “100 Tornanti”
Bassano – Albergo San Giovanni am Monte Grappa – Canale di Brenta – Caldonazzo See


Pläne hatten wir heuer ja schon viele – zum Beispiel wäre eine Option gewesen von hier über die Hochebene der sieben Gemeinden und dem Pasubio hinüber zum Gardasee zu fahren.
Der Wetterbericht ist anderer Meinung – also beschließen wir noch einmal hinauf Richtung Monter Grappa zu fahren und einen anderen Trail zu probieren. Dieser führt uns ins Val Sugana und durch dieses wollen wir zum Caldonazzo See fahren. 
Reichliches Frühstück bereits um 7:00 Uhr? Na bestens! Mit etwas Mühe finden wir aus Bassano heraus und fahren den gestrigen Anfahrtsweg zurück.

Die Straße zur Hochebene am Monte Grappa ist in bester Miltärstraßen Manier angelegt. Ein Fressen für die Rennradfahrer!

Mit Blick zur Adria.

Monte Grappa schon wieder in Wolken gehüllt!

Zieht sich aber schon!

Auch hier gibt es die Hinweisschilder des Freilichtmuseums.

Bei Miravalle fahren wir links hinüber Richtung Albergo San Giovanni/Rifugio Alpe Madre.

Brenta

Albergo San Giovanni

Tennismatch gefällig?

Erst finden wir den Einstieg zum Sentiero (9)38 fast nicht – der GPS Track hilft – ich freue mich auf die angepriesenen 100 Tornanti!

Der 38’er enpuppt sich als wahre Rüttelpiste und hat neben den 100 Kehren ca. 10000 Stufen ;-)

Mir taugt der Trail aber trotzdem und fahre einfach durch - coooooooooool – Adrenalin Spiegel maximum.

Wieso – werden die heruntergerüttelt?

Der Trail mündet im Tal bei San Nazario.
(Eigentlich ist das ja das Bachbeet - nun weiß ich auch warum’s etwas holpriger war :-))

Freundlicherweise hat das Cafe bei der Kirche geöffnet und wir können unsere Trailkünste mit einen Bierchen begiessen.

Für Mittag ist es noch zu Früh und da das Wetter noch hält, wollen wir noch möglichst viele Kilometer machen.

Der Radweg durchs Val Sugana ist schön angelegt und führt immer leicht steigend der Brenta entlang.

Kapellen

Orte

Steinschlaggalerien

Festungen

Radwegbelag aus Gummi

Langsam macht sich der Hunger bemerkbar und wir wollen einkehren – Natürlich kommt wir jetzt an keinen Gasthaus mehr vorbei.

Kilometer um Kilometer….

Gegen 14:00 sind wir so nahe am Caldonazzo See, dass wir beschließen bis zum See zu fahren. Fritz findet das nicht lustig – Er ist inzwischen so Blau, dass eigentlich nichts mehr geht.
(Da war doch immer Peter’s Ruf - Fritz ist nicht mehr im Windschatten - ich drauf “weiß eh, sag mir wenn er wieder da ist...”)

100 Kilometer! Jetzt können wir Essen gehen.

…aber ausgiebig! …

…und seeeeeehr Gut.

Da übertreibt wieder Einer ;-)

Das Lokal am See ist ausgezeichnet. Der Wetterbericht nicht – wir sparen uns die Übernachtung und lassen uns hier abholen.

Danke Günter!

Überaschender Weise wissen wir die Zeit bis Günter kommt ausgezeichnet zu nutzen!

Igitt!!

Die Räder aufladen und ab nach Hause!

Ohne WORTE!!!
Fazit 2013?
Plus:
Ist ja richtig gemütlich geworden! Bei so ungenauer Planung steigt das Spannungsniveau wesentlich. Die Versorgung ist in Italien so und so nie ein Problem. Monte Grappa & Bassano del Grappa war ein Traum. Vollzählig sind wir auch wieder! Die kleinen Helferchen (=Smartphone) erleichtern die Arbeit ungemein!
Minus:
Das Wetter – Schade!
Hoffentlich spielt der Wettergott 2014 mit – dann wird es eine Runde in Tirol – Fritz trainieren! Das wird keine solche Weicheiertour ;-)