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Ceres - Noasca

GPX-Tracks zum Download: Unser Track.

Ausgeruht begeben wir uns zum Frühstück. Der Tisch biegt sich und wir hauen anständig hinein. Werner und Annemarie fahren nach Aosta und versuchen ein Rad zu bekommen.

Über Chiaves, Curchiatto rollen wir bis ca. 1.500 Hm auf Asphalt, danach über Schotter immer steiler werdend zum Lago di Monatero unterhalb der Alpi di Coassoli auf 2.016 Hm. Etwa 30 Hm später zweigt ein gut sichtbarer Steig ab, das Rad kommt auf die Schultern. Bald ist der Übergang auf 2.088 Hm erreicht und wir wollen uns in den Sattel zum Downhill schwingen. Zu steil denken wir und schieben etwa 200 m auf dem noch gut sichtbarem Weg. Dann verschwindet der Weg in Gestrüpp. Laut GPS sollten wir auf dem Weg stehen, wir sehen aber nur Stauden , Farne und Gestrüpp. An der Grenze der Schieb- und Gehbarkeit kämpfen wir uns über Steilstufen immer wieder Weg suchend und Gps Track abgleichend bis zum  Lago di Prafiorito. Ich rutsche auf einem nicht sichtbarem Stein aus und schlage einen Salto Mortale, Fritz und Martin schauen mit offenen Mund zu und klatschen nicht einmal. Dabei wäre das sicher eine Traumnote geworden.

Undenkbar das hier eine geführte Tour drüber gehen soll. Wir freuen uns über den steilen groben Almweg und lassen den auf der rechten Talseite liegenden Trail  beiseite. Der Hunger wird immer größer, der Durst nach etwas anderem als Wasser wächst ins Unermessliche.

Und immer wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo die Alpe Bianasso daher. Der Wirt erklärt uns freundlich, eigentlich ist Montags geschlossen, aber eine Kleinigkeit werde ich schon haben, In der urigen Stube zeigt er uns seine vier selbst gebrauten Biersorten, die wir natürlich verkosten müssen. Lecker! Seine Frau erklärt uns, das Polente zwei Stunden dauert, aber sie bringt uns etwas anderes. Der Wirt kommt mit einem Laib Käse, Hirschpastete, Schinken und Brot, wir hauen rein. Das Bier wird nochmals verkostet und damit der Favorit gekürt werden kann :-)

Mit der Welt zufrieden gibt es noch Cafe und Grappa mit eingelegten Enzianblüten. Abfahrt in das Tal. Einen Kilometer in Richtung Noasca winkt uns Werner von der Terasse eines Cafes zu, draußen lehnt sein Rad, die grüne Mamba. Gemütlich rollen wir nach Noasca und beziehen dort Quartier. Ich verursache noch eine Überschwemmung, bei der Duschtasse sind die Dichtungen nicht vorhanden. Das fällt mir aber erst auf, als ich aus der Dusche komme und im Wasser stehe,

Das Abendessen ist ausgezeichnet, Vorspeisen Buffet mit allen Schmankerln des Piemontes, auf besonderen Wunsch kriegt Annemarie zwei Prima Piatti, die Forelle al forno perfekt, danach Tiramisu und halbgefrorenes.

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Kleines Frühstück :-)

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Noch lachen wir....

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Städtchen am Weg

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Gemütliche Steigung

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gebetet wird überall

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nun wird es etwas holpriger

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Lago di Monatero

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Alpi di Coassoli auf 2016 H

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danach steiler

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Tragesystem auspacken

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Hände sind frei

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in der Blumenwiese

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etwas felsiger aber immer noch schön im Vergleich zu nachher

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der Weg!

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wo ist er denn?

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über Steilstufen

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wird das Rad gereicht

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um im Dschungel zu verschwinden

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keine einzige Zecke hat gebissen - die sind da oben alle schon verhungert

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Zivilisation

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wer ist da der Esel?

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Essen, Trinken - die Rettung

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auf der Alm gebraut und abgefüllt!

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mmmmh

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Die Kinder klatschen zum Abschied, der Wirt hat ihnen von drei Wahnsinnigen erzählt....

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Werner lacht schon wieder

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er hat ja seine grüne Mamba!