Epilog
Heimkehr und Fazit
Der Heimflug verläuft reibungslos. In München holen wir unser Gepäck vom Band, während Werner schon einmal das Auto vom Parkdeck bringt. Auf der Fahrt Richtung Innsbruck bremst uns ein kleiner Stau kurz aus – fast wäre der Zeitplan dahin. Doch in Wörgl erwische ich meinen Zug gerade noch.
Ein lustiger Zufall: Fritz steigt ebenfalls in Wörgl ein und fährt bis Kitzbühel mit – wir sitzen die ganze Zeit im selben Zug, ohne es zu bemerken, bis er aussteigt. Um 22 Uhr, nach 24 Stunden Reise, bin ich schließlich als Letzter wieder zu Hause. Ein Glas Wein, dann ab ins Bett.
Mein Fazit:Kirgistan war eine großartige Erfahrung! Die Landschaften sind schlicht überwältigend – von endlosen Hochebenen über tiefe Schluchten, farbenprächtige Felsformationen und schneebedeckte Gletscher bis hin zu glasklaren Seen.
Die Menschen begegneten uns überall mit Freundlichkeit, und die Bewirtung war stets herzlich und reichlich. Die Tourenplanung von Dmitri war hervorragend – besonders der Begleitbus, der oft nur 100 Meter hinter uns fuhr, erwies sich als echter Glücksfall. So konnten wir flexibel auf Wetterumschwünge reagieren und jederzeit sicher pausieren.
Natürlich waren die Transfers manchmal lang, doch gerade dadurch bekamen wir einen umfassenden Eindruck vom Land und seinen Highlights. Unser Guide Alex erwies sich als flexibel und umsichtig, ging auf unsere Wünsche ein und reagierte perfekt auf die Gegebenheiten. Besonders beeindruckend war die schnelle und kompetente Hilfe, als Bernard seinen Unfall hatte – sogar im Krankenhaus lief alles reibungslos.
Für uns war es die erste geführte Tour – und in Kirgistan würde ich diese Art des Reisens uneingeschränkt empfehlen. Stressfrei, perfekt organisiert, wir mussten uns nur um eine Sache selbst kümmern: das Bier.