3.Tag - 2.124 Hm, 57 km – “Abkürzungen”
St.Kassian – Passo Valparola – Passo Falzarego – Forc Averau – Rifugio Averau – Selva di Cadore – Pescul – Rifugio Fertazza – Alleghe – Cencenighe - Falcade


…sieht doch gut aus!!!
Der Tag startet mit Gerüchten „Es habs Glück – heut isch autofreier Tag“
Schaun ma amol!
Nach dem Frühstück versuche ich die Kamera auf einem Holzstück für ein Foto mit Selbstauslöser zu positionieren. Der Wirt schaut mir vom Fenster aus belustigt zu. Irgendwann erbarmt er sich und fotografiert uns – geht doch ;-)

Bei Traumwetter starten über Asphalt Richtung Passo Valparola.

Autofreier Tag? Alle Autos und Motorädern wollen noch vor der Sperre über den Pass – Super!

Bei diesem Wetter ist uns das allerdings egal und der Verkehr hält sich in Grenzen.

Passo Valparola

Rifugio Valparola
Blick zum Falzarego Pass

Biketaxi?
Vom Passo Valparola fahren wir hinunter zum Passo Falzarego. Peter hat die geniale Idee einer Abkürzung. Wir „Heros“ fahren nicht die Straße hinunter und gemütlich hinauf zum Rifugio Averau. Eine Aufstiegshilfe mittels Lift kommt ja so und so nicht in die Tüte. Nein - wir nehmen die Abkürzung übers Joch! Schlau. (Peter hat natürlich verheimlicht das das ein Geheimtipp von Papa war - werdst nit abifahrn und dann wida aufi wenns obn eh grad umigeat)

Zuerst können wir sogar noch ein Stück fahren…

Schipiste – es wird steiler

Was ist den das für ein weißes Zeug?

Jetzt wird es „lustig“. Der schneereiche Winter hat einige Hindernisse hinterlassen.

Glücklicherweise ist der Übergang viel begangen und die Spur ist ausgetreten. Wir brechen nur wenig ein.

Die italienischen Touristen betrachten uns ein wenig skeptisch. Wir geben uns aber sehr gelassen und tun so als ob dies die übliche Vorgehensweise ist.

Es ist zwar etwas anstrengend – aber volle „coooool“

Anseilen? Uuups Kletterset vergessen.

…und weil es so schön ist

…noch ein paar Impressionen.

Am Joch

Ich bin mir zwar nicht sicher ob das eine Abkürzung ist – spannender ist es auf alle Fälle!

Was sollen diese Wolken?

Vom Joch queren wir über einen Trail (3-4x absteigen) hinüber zum Rifugio Averau.

Der Lift ist zwar nicht eingeschaltet – aber sieht doch auch lustig aus – aber nein – treten, treten, treten

Vom Rifugio Averau fahren wir ein kurzes Stück die Schipiste hinunter und es folgt ein sensationeller Trail.

Mehr als 10 Kilometer zieht sich dieser Trail in leichtem Gefälle nach Süden und das auf einfachen Niveau – Must Have. 
Zuerst im Gebirge


Dann wird es „wiesiger“

Mal schmal – mal breit

Manchmal ist die Spur fast nicht erkennbar

Grün

Einfach Fritz

Dann „waldiger“

Kleine Hindernisse

Aber nie schwierig

Geht sich das aus?

Panorama - satt

Einfach den Markierungen folgen

Nett

Colcuc – fast am Ende

Blick zurück…

Am Rifugio Averau hätte ich nie gedacht, dass wir diese Strecke in dieser kurzen Zeit schaffen.
Nur 2:15 haben wir benötigt und landen pünktlich zu Mittag bei S. Lucia in einem einladenden Gasthaus neben der Straße – Perfekt.

Das Wetter sieht ja nicht gerade verheißungsvoll aus – Reiseleiter Martin kennt aber kein Erbarmen. Volles Programm!

Colle San Lucia

Über Selva di Cadore geht es hinüber nach Pescul und wir zweigen rechts Richtung Rifugio Fertazza ab.

Bis zum Rifugio ist der Weg noch fahrbar – dann ist allerdings schieben angesagt

Die Wolken wirken immer bedrohlicher. Kommt da ein Unwetter?
Die Hütte hat nicht geöffnet und wir sind schon weit auseinandergezogen. Warten hier oben im Wind? Nein – Danke! Ich nehme gleich die Abfahrt nach Alleghe in Angriff. Diese ist recht gut markiert und ich muss nur den Hinweisschilden folgen. Etwas steil und holprig – aber nicht schwierig.

Das ist der Vorteil des Kommunikationszeitalter. Vorausfahren ist kein Problem mehr – Gasthaus suchen GPS Position senden und wesentlich gemütlicher warten.

Coi – oberhalb von Alleghe

Alleghe

Pause

Wieder ist der Kriegsrat gefragt – für Morgen war ja eigentlich die Civetta angesagt – bei diesem Wetterbericht – No Way

Wir beschließen also noch bis Falcade zu fahren – den Passo di Valles sollten wir auch bei schlechtem Wetter schaffen. Die Jungs wissen natürlich nicht, dass wir uns auf den Spuren von 2006 befinden – allerdings habe ich schon eine Idee. Ich frage Martin ob er sich noch an die Bierreria erinnern kann und ein Lächeln huscht über sein Gesicht. Synapse wieder hergestellt!!
Wir rollen hinunter nach Cencenighe und dann der Einfachheit halber über die Straße nach Falcade. Il Dollaro empfängt uns mit offenen Armen und die Versorgung ist noch immer so genial –absoluter Tipp!!!!

Schon wieder Phubbing!

Nach dem ausgezeichneten Abendessen gibt es noch ein Dreierlei an Nachspeisen - Yammmi

Von was bist du Müde ;-)