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Ochsenlenke 40km, 1.800 Hm - "Ebike Paradies :-)"

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Am dritten Tag geht es über die Ochsenlenke vom Ahrtal in das Reintal und weiter über das Klammjoch in das Defereggental. Von Kasern über Prettau wo unsere Vorfahren väterlicherseits her sind, zweigen wir 2,4 km nach Prettau links ab. Der asphaltierte Weg wird rasch recht steil und geht nach dem Bauernhof in Schotter über. Werner ist in Topform, da habe ich mit dem Ebike Mühe zu folgen. Bis zur Hasentaleralm auf 2.200 Hm ist der Weg schön zu fahren, ab dann geht er in einen Wiesensteig über. Er wurde seinerzeit perfekt angelegt, ist über die Jahre überhaupt nicht erodiert. Ja unsere Ahnen konnten schon Wege bauen bei denen der Erhaltungsaufwand minimiert war. DerSaumweg ist breit mit schönen runden Kurven angelegt, zwar steil, aber mit dem Ebike fahre ich bis zum Übergang gemütlich durch. Diesmal keine Schneefelder :-). Am Pass treffe ich zwei Biker, die sind von Erlsbach gestartet über das Klammljoch und Ochsenlenke, nach Sand in Taufers und über das Klammjoch retour. Da weißt du am Abend was du getan hast..

Ich genieße den Panoramblick, da kommt auch schon Werner über den Pass. Ein viertel Stündchen später kommen Martin und Fritz. Eine gemütliche Rast am Pass, einzig ein Bierchen wäre jetzt das Tüpfelchen auf dem I.  Der Abfahrt ist auf dem perfekt hergerichteten Weg ein Vergnügen, wir kommen ein Stück nach der Knuttenalm auf 2.030 Hm zum Weg auf das Klammjoch. 

Die 300 Hm zum Joch sind rasch erledigt und nach einem Beweisfoto  brausen wir den Fahrweg Richtung Erlsbach hinunter. Bei der Patscheralm eine Vollbremsung und Einkehr! Der Hunger und Durst wird gestillt, bei der dritten Runde reagiert die Wirtin, die in meinem Alter ist, nicht auf die Bestellung  von Fritz. Da greife ich tief in die Trickkiste - nach dem Zuruf “Junges Mädchen” steht sie 2 Sekunden später an unserem Tisch. Da hatte sie sogar noch Zeit, sich die Haare zu richten :-). Ein Stündchen später brechen wir auf, sie verabschiedet uns mit einer Runde Schnaps, stilgerecht auf einem Brettchen mit einer Fahrradklingel.

Wir rollen weiter nach Mariahilf zum Zollwirt, kaum sind wir dort eingetroffen beginnt es auch schon zu tröpfeln. Das macht uns aber nichts mehr aus, wir genießen den Spätnachmittag und werden später fürstlich bewirtet. Die Spirituosen Ecke ist mit feinen Sachen bestückt, für morgen ist Dauerregen angesagt, also genießen wir den Abend.

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