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Plöckenpass

Strecke: 33 km und 850 Hm.

GPX-Tracks zum Download: Unser Track.

Wikipedia: Der Plöckenpass (italienisch Passo di Monte Croce Carnico), 1357 m ü. A.[1], ist ein 37 km langer[2] Pass in den Karnischen Alpen auf der Strecke von Kötschach-Mauthen im Gailtal (Kärnten) ins italienische Timau in Friaul. Von dort führt die Straße südlich nach Tolmezzo und Udine. Bis Ende des 19. Jahrhunderts war der Plöckenpass allenfalls von zweirädrigen Karren passierbar, erst dann verbreiterte man die alte Straße so weit, dass sie auch mit Gespannen und größeren Wagen befahren werden konnte.

Im Ersten Weltkrieg wurde der Plöckenpass zum Kriegsschauplatz an der österreichisch-italienischen Front. Der Gebirgskamm der Karnischen Alpen erhebt sich hier flankierend wie ein Sperrriegel, dementsprechend groß war die taktisch-operative Bedeutung für das Militär beider Seiten. Kärntner Eliteeinheiten führten hier erbitterte Abwehrkämpfe gegen die italienischen Alpini. Diese versuchten, wie schon vor ihnen im Jahre 1809 die Franzosen, in das Gailtal vorzudringen, im Gegensatz zu den Franzosen aber ohne Erfolg. Den Italienern gelang es nur vereinzelt, unbedeutende Gipfel und Pässe zumindest zeitweilig zu besetzen – darunter den Wolayer Pass oder den Wolayer Seekopf. Wie in anderen Frontabschnitten in den Alpen gruben sich die Soldaten ein, und es kam zum Stellungskrieg. Aber nur zwei Drittel der Soldaten starben durch direkte Feindeinwirkung, ein Drittel kam durch Lawinen ums Leben. Diese wurden oft durch gezielten Beschuss der gegnerischen Seite ausgelöst. Beide Seiten begannen, ihre Stellungen immer weiter auszubauen und massiv zu befestigen. Zahlreiche Bunkeranlagen, Stollen und Patrouillenwege aus dieser Zeit sind zu einem großen Teil noch heute sichtbar. Aus den Tälern her wurden zahlreiche Zugangswege zu den Frontstellungen angelegt, um diese kontinuierlich mit Nachschub versorgen zu können. Heute gibt es am östlich gelegenen Kleinen Pal ein Freilichtmuseum, welches das Schlachtfeld mit all seinen Bauwerken erschließt und an die Kämpfe erinnert. Die konservierten und teilweise restaurierten Überreste der Befestigungsanlagen und Bunker können besichtigt werden, wie auch die „Heldenfriedhöfe“ am Plöcken. Der Verein der Dolomitenfreunde kümmert sich seit 1983 um die Erhaltung dieser Kriegsrelikte. Das Museum ist eine Station des Friedensweges (Le vie della pace). Durch die heftigen Kämpfe am Plöckenpass war selbiger nach dem Krieg für lange Zeit unpassierbar. Nachdem 1926 mit ersten Ausbauarbeiten begonnen wurde, war seit 1938 die italienische Passrampe wieder voll hergerichtet, zum Teil neu gebaut. Die österreichische Seite wurde später fertiggestellt.

Nach einem ausgezeichneten Frühstück heißt es Abschied nehmen und wir rollen gemütlich Richtung Plöckenpass. Die ganze Nacht habe ich gehustet, ich muss mir wohl eine Erkältung aufgerissen haben. Die Passtrasse hat auf der italienischen Seite eine angenehme Steigung, in Casetta di Canada müssen wir auf einen Espresso für die Fahrer, und ein Bierchen für die Beifahrer einkehren. Die Strasse windet sich nun in vielen Serpentinen und Tunneln bis zum Pass. Nun noch abwärts bis Kötschach Mauthen und mit dem Auto über den Gailbergsattel nach Lienz. Bei einem guten Mittagessen im Fischwirt lassen wir die Tour ausklingen. Am Abend sind wir noch bei Fritz eingeladen, mein Husten wird aber immer schlimmer so gehe ich bald schlafen. 

Epilog: Leider habe ich mir vermutlich auf der Marinellihütte Covid19 eingefangen, mittlerer Verlauf. Wie ansteckend der Virus ist - ich habe mit meiner Schwester 5 Sekunden bei einem Abstand von einem Meter gesprochen und habe sie angesteckt. Meine zweite Schwester, Fritz und meine Frau auch. Der Antigen Test war aber erst am Freitag positiv. Trotzdem war es wieder eine tolle, wenn auch leider diesmal nur kurze Tour. Durch die Woche in Lienz war es aber trotzdem ergiebig.

hat das ein Riese geschnitzt?

Wasserreiches Land

Der Lindwurm ist ausgebrochen


Views

moderate Steigung

Casetta di Canada

Servicekräfte

die Sonnenstrahlen genießen

Serpentinen zum Pass

ganz da oben wäre wieder die Marinellihütte

die Strasse folgt dem Hang

Tunnels

Passhöhe

Talfahrt

Ausklang beim Fischwirt in Lienz