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9.Tag - ca. 1.990 Hm, 56 km – „Tremalzo mal ganz anderst“

Idrosee - Bocca di Campei - Malga Lorina – Tremalzo – Passo Rocchetta - Riva

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Wecken müssen wir hier niemanden! Die Mama ist natürlich schon munter und wenn man Colazione sagt, gibt es dieses auch schon um 7:00

Nach dem „halbtypischen“ italienischen Frühstück, holen wir unsere Räder aus der Spezial-Garage. Die stehen nämlich im Lagerkeller für „quasi alles“ des Albergos. Aufgesperrt wird auch nur von der Mama höchstpersönlich – ihr Vertrauen in uns hält sich irgendwie in Grenzen

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Das Hotel unseres Vertrauens – Empfehlung!

Erst geht es von Bondone (763) ganz moderat weiter. Bald wird die asphaltierte Straße aber einfach nur steil. Merke: Verkehrsschild mit 15% bedeutet nicht Maximal - sondern Mindestprozentzahl

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Blick auf den Monte Breda – mein neuer Lieblingstrail

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Die steile Rampe

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und das kurze Flachstück bei der Alm

Wir kommen ziemlich ausgepowert beim Rifugio Alpo (1.542) an und folgen der ab jetzt immer gut beschriebenen Schotterstraße Richtung Tremalzo. Das Wetter ist wieder ein Traum und die Blicke sind wieder ein Hammer.

 Vom unbewirtschafteten Rifugio geht es erst flach und dann wieder sehr steil auf grobschotterigen Weg zum Bocca di Cablone (1.755). Der Weg dürfte kürzlich ausgebessert worden sein. Es ist zwar mühsam, wir können aber fahren. Der immer vermeintlich letzte Blick auf den Idrosee und erste Blicke in die Brenta entschädigen natürlich extrem.

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unzählige schöne Aussichten – Richtung See und Brenta

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endlich, nach der steilen Rampe am Bocca di Cablone

Das richtige Kriegsstraßen-Feeling kommt jetzt auf und die Fahrt über die Malga Tombea (1.850) zum Bocca di Campei (1860) ist mehr als kurzweilig.

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An der Malga Tombea

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Blicke! …

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…coole Strasse…

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…Blicke!

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Strasse im

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..Fels

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..Tunnels

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einfach super

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Von hier kann man schon hinüber zum Rifugio Garda sehen, leider sehen wir auch das Tal dazwischen. Könnte man da nicht eine Hängebrücke bauen?

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Blick hinüber zum Tremalzo

Ok, die Abfahrt ist ja auch ganz nett. Ein verfallener Felstunnel muss „umtragen“ werden.

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Abfahrt über die verfallene Piste

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Bei dem Tunnel ist aber umtragen angesagt

Sonst ist die Abfahrt auf der alten verfallenen Militärstrasse mit vielen Tunnels einfach nur spaßig

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Eigentlich wie am Tremalzo

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Nur wesentlich einsamer

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Malga Lorina – endlich Wasser

Wir erreichen die unbewirtschaftete Malga Lorina (1.300) und sind ausnahmsweise froh, dass es zumindest einen Brunnen gibt. Seit Bondone habe ich nämlich keine Wasserstelle neben dem Weg mehr gesehen. Seltsam, Wasser kann ja auch schmecken!

Es geht noch ein Stück hinunter und man mündet in den Weg von Vesio herauf. Nachdem wir vor einigen Tagen am Zeinisjoch unsere bisher bekannten Tracks verlassen haben, sind wir erst jetzt wieder auf mir bekanntem Terrain – Coool!

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Die Auffahrt am Wasserfall vorbei zur Malga Ciapa (1.600) ist zwar nicht mehr ganz so steil, nach dem bereits Geleisteten aber auch noch ganz schön anstrengend.

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Der Wasserfall nachdem es wieder aufwärts Richtung Gardahütte geht

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Bei der Auffahrt zur Malga Ciapa

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An der Gardahütte

Die letzten 100 Höhenmeter nach der Alm zur Gardahütte (1700) sind dann „müder Biker freundlicher“ und wir rollen „quasi“ hinauf. Wieso mache ich immer wieder den gleichen Fehler? Die Gardahütte ist einfach nur unmotiviert. Das Essen ist zwar in Ordnung, die Freundlich- und Schnelligkeit lässt aber mehr als zu wünschen übrig.

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Merk dir das endlich einmal Werner – Essen auf der Malga Ciapa - sieht wesentlich motivierter aus.

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Tuning für nächstes Jahr? Naja, an den Bäuchen könnte man auch noch was machen

Egal, die sich auftürmenden Wolken überreden uns sowieso zur Weiterfahrt und der Ärger ist bei der Optik auch bald vergessen.

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Bei der Auffahrt zum Tremalzo

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Tremalzo Tunnel

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Das Pflichtfoto!!

Durch den Tremalzo Tunnel (1.845) geht’s hinüber und es folgt der „einfach immer wieder nur tolle“ Downhill zum Passo Nota (1.200).

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Impressionen…

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von der

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Tremalzoabfahrt

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Immer wieder…

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..der Hammer

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Heute ist die Abfahrt sogar etwas anspruchsvoller, da das gestrige Gewitter ganz schön tiefe Furchen in den Weg gezogen hat. Während wir einen Mords Spaß haben, quälen sich in der Gegenrichtung einige von der Hitze geplagte Biker bergauf. Manche sind sogar auf halbschwindligen Citybikes unterwegs – das kann weder bergauf noch bergab Spaß machen!

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und weil’s so schön ist

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…noch ein paar…

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Fotos!!

OK, die Querung zum Passo Guil (1.204) kostet uns auch noch einiges an Schweiß. Die Hitze ist enorm und die kleinen Auf und Ab’s sind noch anstrengender als normal. Die etwas nettere und weniger mühsame Querung zum Passo Rocchetta (1.171) ist auch bald geschafft.

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Der letzte See der heurigen Transalp!! Irgendwie Schade!!

Vom Passo gibt es für Fritz und mich kein Halten mehr. Wir genießen einfach nur den Suuuper Trail und Fotostopps interessieren uns herzlich wenig. Lästig sind nur ein paar italienische Biker, die diesen Steig anscheinend für unfahrbar halten und zur Sicherheit auch ihre Räder quer über den Weg legen. Irgendwie schlängeln wir uns aber vorbei und auch Peter und Martin sehen gar nicht so unzufrieden aus!

Nach der Kür folgt die Pflicht und wir steuern hinaus zum Punta Larici (870). So oft bin ich hier schon gestanden, aber die Aussicht zum See ist immer wieder faszinierend und hübsche Foto gibt es natürlich auch!

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Punta Laric mit seeehr coolem Werner

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Abfahrt nach Pregasina

Na, dann hinunter nach Pregasina (539) - mich dürstet. Ein Anruf bei unserem Shuttleservice (danke Andreas) gibt uns noch genügend Zeit für Einkehrschwünge und das nützen wir natürlich gleich in Pregasina aus.

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Neue Gepäcksträgervarianten werden auch besichtigt

Weiter geht die Downhillorgie über die alte Pönalestrasse nach Riva. Richtig witzig ist jetzt das „Verkehrsaufkommen“. Jede Menge Biker tummeln sich auf dieser Traum-Route über dem Gardasee.

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Wieso lächeln die denn so?

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Ah, die freuen…

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…sich schon auf die Hafenbar!

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Ich und mein Vorbild – Wenn Peter diese Transalp noch mit 50 schafft, muss ich ganz schön trainieren, um nicht abzustinken!

Nach einigen Stopps für Fotos oder einfach nur „blöd schauen“ reiten wir in Riva (67) ein und steuern direkt auf die Hafenbar zu.

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Und, jetzt?! Betrinken  - was sonst?

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Packlistenerweiterung für 2011 – Wasserwaage!!

Fritz und Martin können das heute besonders gut und irgendwann traut sich die Kellnerin gar nicht mehr in unsere Nähe.

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Die Kasse ist noch voll – also Prooost!!

Die Rechnung fällt dann gar nicht so hoch aus – aber halt, wir haben ja gar nicht gegessen – Ok, für die paar Chips und Oliven ist es doch ein recht stattlicher Preis!

Aber was soll’s, es war einfach nur schön und das gehört gefeiert.

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Da macht’s so tolle Touren und dann betrinkts eich so sinnlos – 2000 bis 2010 und nix gelernt

Die Rückreise wird dann auch noch speziell – Andreas, ich hoffe wir können dich trotzdem noch einmal buchen!!

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Doch, das Tragen haben wir heuer gelernt!

Fazit:

Welche drei Dinge braucht der Transalper? Wetterglück, Wetterglück und natürlich Wetterglück. Unglaublich wie locker man wird, wenn das Wetter „quasi“ immer schön ist! Nach zehn Jahren Transalp-Erfahrung, habe ich langsam das richtige Konzept gefunden. Die Frage ist nur wie wir in Zukunft wieder dieses tolle Wetter herbeizaubern können – Hex Hex?

Und das abschließende Fazit gibt es dieses Mal von Martin und Fritz: