6.Tag - ca 1.629 Hm, 59 km – “getrennte Wege”
Berchtesgaden – Hirschbichl – Römersattel – Hochfilzen – Spielberhaus – Saalbach

Ein wenig Einsehen hat das „Dirndal“ doch mit uns und bereits um 7:30 kommen wir zu unserem Frühstück. Danke Barbara!

…Biergarten noch geschlossen?
Bei noch schönem Wetter starten wir und folgen der Bundesstrasse 305.

Transalp auf der B305?
Bei der „Waltlmühle“ zweigen wir ab und fahren in die Ramsau bei Berchtesgaden. Am idyllisch gelegenen Hintersee geht es vorbei und der Verkehr lässt immer mehr nach.

Hintersee
Nach dem See kommen wir bald zu einer Sperre. Ab hier ist für den öffentlichen Verkehr Schluss. Wir fahren die immer noch gemächliche Steigung weiter ins schöne Tal hinein.

Ein Hirsch!!
Parallel zur Strasse führt ein teilweise verwegen konstruiertet Wanderweg.

Hängebrücke des Wanderweges

Fritz wieder vorbildhaft!

Hätten wir ja schon öfter gebraucht!
Kurz vorm Hirschbichl wird der Fahrweg unglaublich steil. Sogar im ersten Gang eine echte Herausforderung. Nach meiner gestrigen Kettenrissorgie bin ich dementsprechend nervös. Glücklicherweise hält die Kette und wir erreichen ohne Defekt die Grenze.

Hirschbichl

Nice

Lächeln erst nach Aufforderung
Es trübt sich immer mehr ein und wir schauen, dass wir Meter gewinnen. Die Abfahrt führt teilweise steil, aber mit durchaus netten Blicken hinunter nach Weißbach.

Trüb aber Hauptsache trocken!
In Weißbach melde ich mich dann von der Reiseleitung ab. Ich beschließe, über den Radweg Richtung Saalfelden und weiter nach Leogang zu fahren – irgendwo muss ja eine Radwerkstatt zu finden sein!

Ohne Werner!!!
Fritz und Peter folgen dem Originaltrack. Zuerst folgen sie dem Radweg ein Stück Tal einwärts und zweigen dann Richtung Römersattel ab.

Am Forstweg
Bis zur Dalsenalm folgen sie dem guten Forstweg. Danach geht’s auf einen schmalen Steig weiter. Mit Motivation kann man diesen zu 80% fahrend bewältigen

Schmal

Schmäler

OK, das geht nicht

Memme!!

…Römersattel - empfehlenswert
Ich folge dem lästigen Radweg (auf und ab) Richtung Saalfelden und zweige dann Richtung Leogang ab. Der Frauennavigationsmodus führt mich zur Liftstation. Bei der ist inzwischen ein großer Bikepark nebst riesigem Radgeschäft entstanden. Um 36 Euro bekomme ich eine neue Kette und das Schaltauge gerade gebogen – Danke! Dafür ist es auch Ok, wenn der Mechaniker mein Bike als zu schwer kritisiert.

Verlockung??
Der Bikepark sieht verlockend aus, ich düse aber doch nach Hochfilzen und fast gleichzeitig mit Fritz und Peter treffe ich dort ein. Jetzt haben wir uns das Mittagessen aber verdient!

Richtung Spielberghaus – wieder vereint
Es wird immer trüber und auch kälter – also weiter!

Grubenbahn vom Bergwerk nach Hochfilzen
Leider sind die schönen Aussichten etwas „verhangen“ und es beginnt jetzt auch noch leicht zu tröpfeln.

Vorm Spielberghaus

Zeigt her eure Cube’S
Lange halten wir uns daher beim Spielberghaus nicht auf und mit Highspeed geht’s hinunter nach Saalbach. Schade, es gibt hier einige coolere Abfahrten als den Forstweg.

Saalbach

Glückliche Jungs!!
Wir nehmen das erste Hotel und checken ein - wieder einmal ein sehr witziger Wirt!
Wir bekommen einige Schwänke aus dem Leben von Magic Peter (nein, nicht unser Peter, der Wirt hieß so!) zu hören. Am besten gefällt mir die Story mit seinem Zigarettenverkauf beim Bundesheer. Er hatte nämlich immer die Reste der Zigaretten gesammelt und damit neue gedreht. Diese hatte er dann günstig weiterverkauft. Das Verkaufsmodell war seltsamerweise zusammengebrochen, als ihm die Paras-Kollegen auf die Schliche gekommen waren.

Magic Peter!!

Mahlzeit!!
Der Abend wir entsprechend lustig und nach reichlich Essen, Zaubershow, Hauswein und mehreren Hausschnäpsen dauert das Einschlafen genau 0,3 Sekunden.
