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6.Tag - ca. 1.000 Hm, 50 km – „Dezzo!!!“

Valbondione – Passo Manina – Dezzo Schlucht - Pian di Borno

Tag6 02.07.2010 _ 00_00_00.

Auch heute gibt es ein “halbtypisches”, aber ausreichendes italienisches Frühstück. Der Preis der Unterkunft ist sehr günstig, allerdings wissen wir nicht, ob es an dem kranken Fritz oder an dem günstigen Bier liegt.

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Wir rollen gemütlich von Valbondione (938) über die in gemächlicher Steigung angelegte Straße hinauf nach  Lizzola (1.257).

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durch Valbondione mit …

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…seltsamen Kriegsgeräten

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kurz vor Lizziola mit Blick zurück ins Tal

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Lizziola – ein grosses Dorf mit einigen Hotels

Ab hier können wir dem teilweise sehr steilen Forstweg noch bis zu einer Höhe von ca. 1.380 fahrend folgen.

Ausgerechnet jetzt sucht auf diesem Weg ein Konvoi von Kleinlastern einen günstigen Platz für irgendein Fest - sechsmal gegenseitig überholen nervt dann doch etwas. Glücklicherweise können sie uns auf dem Steig nicht folgen, denn Kleinlaster im Tragemodus klappt nicht.

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…auf den letzten fahrbaren Metern, mit Blick ins Tal – rechts geht’s dann rauf

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einer der lästigen Laster..

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…und wieder im Tragemodus

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Ab einer Höhe von ca. 1.475 führt der Steig Richtung Südwesten und wird etwas „flacher“. Da das Gras links und rechts des schmalen Steiges sehr nass ist, probiere ich, den Weg fahrend zu bewältigen. Nass werde ich aber trotzdem. Der Weg wird dann auch wieder zu steil und ich wende den Schiebemodus an.

Die Schwüle lässt den Wasserverbrauch enorm steigen und nur mit etwas Mühe kann ich nach der verfallenen Alm Fels, bei einem Rinnsal meine Trinkflasche füllen.

Tag6 02.07.2010 _ 09_00_40

Blick zurück Richtung Lizzola

Ab hier ist es nicht mehr weit zum Pass und der Weg wird auch immer breiter und angenehmer zu schieben. Am Passo della Manina (1.800) steuere ich gleich hinüber zur Kapelle und warte auf den Rest der Truppe.

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auf der Kuppe links, kann man schon die Kapelle sehen

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Jetzt teste ich einmal den „Frauennavigationsmodus“ und frage einfach eine Familie, die ebenfalls am Pass ankommt, nach der Wegbeschaffenheit. Also wirklich -  ihr Frauen macht es euch auch einfach, richtig memmenhaft – einfach fragen und Antworten bekommen.

Wir wollten den Weg auf der linken Talseite nehmen, da der Weg auf der rechten Seite laut Familie aber in Ordnung sein soll, testen wir diesen an. Der Hund der Familie hinterlässt auf Martins Radtrikot auch noch Fußabdrücke – soll das vielleicht der Plan sein? Na, da ist heute aber wieder Waschtag angesagt.

Tag6 02.07.2010 _ 15_36_10

Die knapp 150 Höhenmeter Trail hinunter bis zum alten Bergwerk stellen kein gröberes Problem dar und danach folgt der ruppige Weg nach Nona (1.350).

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am kurzen Trail

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das alte Bergwerkl

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…und die ruppige Piste nach …

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…Nona

Eigentlich wäre ja ein Einkehrschwung angesagt, die Bar wirkt aber recht unmotiviert und wir rollen auf Asphalt weiter nach Pezzolo (1.211).

Bei einer Bar warten wir auf Peter. Er lässt sich ganz schön Zeit mit dem Eintrudeln. Ich mache mir schon Sorgen! Glücklicherweise kommt er bald unversehrt an, allerdings meldet unser Kamerakind Peter technischen Defekt an der Kamera. Seltsamerweise mögen die Kameras das Fallenlassen nicht.

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…seltsame Steine

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Ein Beispiel, bei dem der Frauennavigationsmodus schlecht wäre – da wären wir ja nicht mehr weggekommen

Nützt nichts – weiter geht’s über Bueggio (1.064) nach Vilminore (1.027). Hier könnte man nach links abzweigen und den Passo Campelli unter die Stollen nehmen. Mir hat aber ein User aus dem deutsch MTB Forum den Floh mit der Dezzo Schlucht im Val di Scalve ins Ohr gesetzt (Danke macduffy) und daher fahren wir weiter nach Dezzo und steigen in ein absolutes Highlight ein.

Die Schlucht ist der optische Wahnsinn und einige lange Tunnel können auf der „alten“ verfallenen Strasse umfahren werden. Einfach nur Spitze!!

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Die erste Umfahrung – halb verfallen

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tiefe Schlucht

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Coole Farben

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Nature strikes back

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einfach nur schön

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da muss…

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…man einmal…

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…durch!

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Es geht in der Tonart weiter

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All…

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inklusive…

Mountainbiketechnisch stellt diese Aktion natürlich keinen Anspruch dar, allerdings müssen wir bei der zweiten Tunnelumfahrung die gerade „restauriert“ wird, unsere Kletterkünste samt Bike unter Beweis stellen. Einige Bauzäune und Absperrungen wollen überwunden werden. Glücklicherweise sind heute keine Bauarbeiter unterwegs, da hätten wir was zu hören bekommen! Do you remember Road to Pregasina some Years ago?

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Bei der zweiten Umfahrung sind wir um den Bauzaun – der Weg wird gerade komplett ausgeputzt

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Glücklicherweise war kein Arbeiter da, am Ende des Tunnels steht ein hohes Gitter das war nicht ganz einfach zu überwinden

Ein unbedingtes „Must have“ – wärmste Empfehlung meinerseits. Nach den Umfahrungen geht es auf der Strasse auch noch sehr spektakulär weiter bis Angolo (411).

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Das ist wieder die offizielle Strasse!!

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Der Wahnsinn!!!

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Auch cool

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Die letzte Umfahrung!!

Die ausufernde Fotosession und das Überwinden der kleinen und größeren Hindernisse, nimmt doch einige Zeit in Anspruch und es ist schon weit nach Mittag. Wir biegen daher beim ersten motiviert wirkendem Gasthaus ein und lassen uns bei einem ausgezeichneten Mittagessen verwöhnen. Dieses optische Highlight wird natürlich mit ein paar Liter Wein gefeiert. Sogar als ausgezeichneter Trackmaler werde ich gelobt – na das rinnt ja runter wie Öl.

Ist es der Wein oder die romantische Optik – auf alle Fälle verrät uns Martin ein Geheimnis – Aber Geheimnisse bleiben natürlich auch geheim! Nach dem Gelage geht es ab zum Shopping. Martins hinterer Reifen war ein Fehlgriff. Obwohl er ihn erst kurz vor der Transalp aufgezogen hat, ist er bereits total abgefahren.

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Wir steuern hinüber nach Boario Terme und landen mitten im Verkehrschaos. Ein Traktorfahrer hat die Kurve zu schnell genommen und ist mit seiner Zementladung umgekippt. Das Foto täuscht! Ich war’s nicht!

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Wir wenden schon wieder den „Frauennavigationsmodus“ an und fragen nach einem Bikeshop. Eine sehr bemühte Frau (wie unser Martin das wieder macht!) hilft uns und weist uns den Weg nach Pian di Borno (240). Und wirklich, bei „Tuttobici“ werden wir fündig und Martin bekommt wieder etwas „Gscheides“ auf die hintere Felge..

Tag6 02.07.2010 _ 15_14_30

Eigentlich könnten wir ja noch bis Esine fahren. Die Hitze und das motiviert wirkende Hotel ein Stückchen die Strasse weiter, überreden uns diesen Tag als „quasi“ Ruhetag zu beenden.

Wieder einmal ein Glücksgriff (http://www.hotelduemagnolie.it/). Nach der üblichen Nachmittagsbeschäftigung mit Fußball, Mineralversorgung und Beautycheck schreiten wir zum Abendessen. Ausgezeichnet! Großes Vorspeisenbuffet und zum drüberstreuen eine Pizza! Ja und natürlich lassen wir uns beim Abendspiel noch einen Liter schmecken! Das abendliche Gewitter ist uns in diesem Unterstand natürlich herzlich egal.

Tag6 02.07.2010 _ 16_01_50

netter Garten, leider ohne Pool

Tag6 02.07.2010 _ 17_59_06

aber mit Bier!!!