1.Tag - ca 2.000 Hm, 35 km – “Deja Vu”
Mühlbachl – Parkplatz Zumis – Ronerhütte – Starkenfeldhütte – Einhäuserer Alm – Jakobsstöckl – Wieseralm – Glitter Seen – Lüsener Joch – Maurerberg Hütter - Würzjoch


…Fritz bei seiner Lieblingsbeschäftigung!
Martin und ich lassen uns über den Brenner chauffieren (Danke Christina) und warten wie vereinbart am Bahnhof in Mühlbachl. Ein Zug fährt zwar ein, nur Peter und Fritz steigen nicht aus! Nein, sie genehmigen sich im Ort bereits ein Frühstück – danke für’s SMS im Kommunikationszeitalter.
Wir verzeihen ihnen aber - ihre Anreise mit dem Zug von Lienz ist wesentlich mühsamer.

…Start your Engine

Bis zum „Parkplatz Zumis“ warten knappe 1000 Höhenmeter über Asphalt – auf geht’s!

…übliche Prozedur – Platz für den Apparat suchen ;-)
Gemütlich strampeln wir übers Rodeneck und Ahnerberg hinauf.
Ich genieße den Rundumblick auf bereits geleistet Touren und bekannte Berge. Allerdings scheine ich der Einzige zu sein – bald stelle ich fest, dass die Jungs keine Ahnung haben. Nein, hier waren sie noch nie!

Vill

Am Plateau
Ab den Parkplatz wird es flacher und die laaaaange Überquerung des Plateaus beginnt.

Ronerhütte

Bei der Starkenfeldhütte müssen wir uns entscheiden. Weiterfahren oder Mittag? Ich bin überrascht die Mehrheit ist für’s weiterfahren.
Für alle die den gleichen Fehler machen – bis zum nächsten Einkehrschwung ist es noch ein weiter, weiter, weiter Weg! …

Astalm
Bei der Astalm kann man sich zwischen den linken oder rechten Weg entscheiden – auf alle Fälle wird es „holpriger“

…Einhäuserer Alm
Wir wählen den linken Weg über die Einhäuserer Alm. Bis zu der ist der Weg noch halbwegs fahrbar. Ab dem Joch geht es zuerst über eine Wiesenpfadspur und dann über einen erodierten Forstweg weiter. Vor Campill queren wir über einen Kuhsteig hinüber zum Forstweg zur Grünefelder Alm.

Grünefelder Alm
Unglaublich aber wahr. Einige Synapsen scheinen sich bei den Jungs wieder zu regenerieren (oder ist es nur der beginnende Hunger). Langsam erkennen sie, dass wir hier bereits 2009 waren!

Blick zum Jakobsstöckl – rechts hinten der Peitlerkofel – noch weit, oder?

Am Jakobsstöckl – Müde, Hungrig, ???
Glücklicherweise ist ihre Erinnerung noch nicht komplett wiedergekehrt und sie erkennen das Ziel Peitlerkofel nicht – Die Entfernung würde sie stutzig machen ;-)

Wieseralm
Das Plateau nimmt kein Ende und nach der Wieseralm wartet auch noch eine kleine Schiebepassage auf uns.

Peitlerkofel schon „etwas“ näher
Diese ist aber bald geschafft und der Pfad bis zu den Glitter Seen ist als durchaus fahrbar zu bezeichnen.

Glitter Seen - fantastisch
Die kurze steile Trailabfahrt nach den Seen macht richtig Spaß!

Pfad zur Maurerberghütte
Lüsener Joch – nur noch ein Katzensprung zur Maurerberghütte – ein Klax.
Okay – Okay! Mir ist es echt egal, dass ich endlich an der Hütte ankomme!

Maurerberghütte
Die Hütte sieht zwar nicht sehr motiviert aus – das täuscht allerdings – wir werden ausgezeichnet verköstigt!

Die Zwei – Natürlich wieder Nachtisch!
Unser kleines „Hüngerchen“ wird vorzüglich gestillt. Der Durst natürlich auch!
Jetzt kommt das Spannende! So „ohne Plan“ wie wir dieses Jahr unterwegs sind, fällt die Entscheidung über die weitere Vorgehensweise erst jetzt. Was tun? Wie weit fahren? Wo Nächtigen?
Reiseleitung? Uups, das bin ja heute ich! Was soll der Stress? Das Würzjoch ist nicht mehr weit und ist auch die einfachste Lösung.

Nach der Abfahrt von der Maurerberghütte zur Würzjochstrasse geht es noch kurz hinauf zum Joch und wir checken im Hotel Ütia de Börz ein – Super! Empfehlung! Hochmotiviert.

Getrost darf ich diese Unterkunft weiterempfehlen – Aber ob wir nach dieser Versorgung „in nicht nur fester Form“ morgen weit kommen? Schaun ma amol!

Peitlerkofel – jetzt schon näher!