Vom Parrot Pass nach Naryn
Biken 36 km, 638 Hm
GPX-Tracks zum Download: Transfer Parrot Pass, Biken, Transfer Naryn
Die Sonne blinzelt am Morgen scheu durch die Wolken, während wir uns aufwärmen und gemütlich frühstücken. In der Nacht hat es geregnet, und auch die Wettervorhersage kündigt weiteren Niederschlag an. Also beschließen wir, die Bikes zunächst auf den Bus zu laden und Richtung Parrot Pass zu fahren. Eine kluge Entscheidung – nach zwei Kilometern auf nassem Boden hätten wir vermutlich wie glückliche Schweinchen im Matsch ausgesehen.
Oben am Pass, auf 3.141 Metern, laden wir schließlich die Räder ab. Es folgt eine traumhafte Abfahrt – bis Werner bei einem Fotostopp sein Handy verliert. Erst beim nächsten Halt bemerkt er es, und so kurbeln er und Alex rund 200 Höhenmeter zurück. Mitten auf der Fahrbahn finden sie es – den Stein, der Werner vom Herzen fiel, konnten wir selbst im Tal hören.
Wir überqueren eine Hochebene, bevor der nächste Anstieg beginnt: von 2.500 auf 3.020 Meter. Die Wolken verdichten sich, leichter Regen setzt ein, am Pass empfängt uns ein stürmischer Wind. Dann kommt der Regen – nicht in Tropfen, sondern in Kübeln. Zum Glück ist der Bus dicht hinter uns. Die Bikes landen im Straßengraben, wir im warmen Inneren. Martin kramt ein Bier aus dem Kofferraum, und wir beschließen kurzerhand, das Picknick im Bus abzuhalten. Mit Essen und Trinken vergeht die Wartezeit schnell – das Wetter schön trinken funktioniert mal wieder tadellos.
Als der Regen nachlässt, steigen wir wieder aufs Rad und rollen hinunter bis zur Hauptstraße. Dort verladen wir die Bikes erneut und fahren nach Naryn.
In der Stadt beziehen wir unser Hotel und gehen zum Abendessen ins Nebenhaus. Das Restaurant wird von Moslems geführt – Bier Fehlanzeige. Doch Bolot verschwindet kurz vor die Tür und kehrt zurück, als hätte er gezaubert: Unter seiner Jacke versteckt er für jeden ein kühles Bier.
Die Speisekarte ist mit Bildern illustriert, was die Wahl erleichtert. Als Vorspeise probieren wir Pferd, danach gibt es Schafseintopf mit Kartoffeln. Für uns etwas ungewohnt, aber überraschend schmackhaft. Auf dem Rückweg entdecken wir den ersten Souvenirshop der Reise – leider geschlossen.
So endet der Tag in unserem Hotelzimmer, mit einem letzten Bierchen in der Hand und Gedanken an die bevorstehenden Abenteuer.

Sonnenaufgang im Jurtenlager

Werner am Nordpol :-)

na gut es ist schon seeehr frisch!

die Stuten werden gemolken

und wieder biken!

eine lässige Abfahrt

Werner sucht sein Handy und wir machen Pause

viel Gegend

Aber nice



ewige Weiten

Passhöhe im Regen

hinein in den Bus

Picknick im Bus

Wasserdicht machen

schon schöne Landschaft


Abendessen

Lameintopf

Pferd gebraten